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07.01.2026
12:00 Uhr
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Bildschirme mit 5K- oder 6K-Auflösung gibt es auch günstiger als bei Apple. Wir haben drei Retina-fähige Monitore mit 27 und 32 Zoll Bilddiagonale getestet.

Apple baut bei MacBooks und iMacs Displays mit hohen Pixeldichten ein, die Bildelemente gestochen scharf erscheinen lassen. Auch die Apple-Monitore Studio Display und Pro Display XDR übertreffen mit ihren Auflösungen von 5K (5120 × 2880 Pixel) respektive 6K (6016 × 3384 Pixel) die weitverbreiteten 4K-Displays. Wer einmal an so einem Bildschirm gearbeitet hat, mag sich danach nicht mehr mit weniger zufriedengeben.
Jahrelang gab es zu Apples 5K- und 6K-Displays kaum vergleichbare Monitore auf dem Markt. Das hat sich inzwischen geändert. Wir haben mit dem Asus ProArt PA32QCV (ab 1409,02 €), dem LG Ultrafine Evo (ab 1989,99 €) sowie dem Philips Brilliance 27E3U7903 (ab 980 €) drei ultrahochauflösende Displays ins Labor gebeten. Viewsonic konnte uns seinen frisch erschienenen VP2788-5K leider nicht rechtzeitig liefern. Die 6K-Displays von Asus und LG konkurrieren mit Apples Pro Display, der 27-Zöller von Philips mit Apples Studio Display. Unsere Testkandidaten kosten zwischen 1160 und 2000 Euro. Das ist deutlich mehr, als 4K-Monitore kosten, aber weniger als die Apple-Bildschirme.
Wenn hochauflösende Bildschirme alles in ihrer nativen Auflösung darstellen, erscheinen Elemente winzig klein. Bei einem 4K-, 5K- und 6K-Monitor skaliert das Betriebssystem daher die Bildinhalte, zeichnet diese also mit einer vielfachen Pixelzahl, was auch als HiDPI-Modus bezeichnet wird. Das lässt die Elemente schärfer aussehen und sorgt dafür, dass man bei normalem Sitzabstand die einzelnen Pixel nicht mehr als solche erkennen kann.